Trinkhalme aus PLA – Augenwischerei?

 

Eine jüngere Alternative zum Plastikstrohhalmen ist sein amerikanisches Pendant aus PLA (biologisches Plastik). Zunächst klingt alles vielversprechend, als scheinen sie DIE Lösung bei gleichzeitiger Einhaltung aller biologischen Rahmenbedingungen und Funktionalität eines Plastikstrohhalms zu sein.


Bei genauerem Hinsehen stellt sich jedoch schnell heraus, dass PLA in der Herstellung zwar eine gute Alternative ist (verbraucht weniger Energie als Plastik sowie kein Erdöl) und entgegen der Behauptung aller Verkäufer in seiner biologischen Abbaubarkeit jedoch sehr eingeschränkt ist. Somit ist seine Kompostierbarkeit nur unter speziellen industriellen Bedingungen möglich, da es sich erst ab 50 Grad Celsius zersetzt. Letztendlich wird PLA ganz normal verbrannt. Theoretisch kann PLA in modernen Sortierungsanlagen von Plastik unterschieden und rausgefiltert werden. Da sein Anteil aber im Vergleich zu normalem Plastik zu gering ist, lohnt sich dieser Filterungsprozess noch nicht.

Somit ist zumindest die Sinnhaftigkeit eines recycelbaren Materials zu hinterfragen, welches am Ende verbrannt wird. Im Falle des Plastikstrohhalms, welcher weltweit in die Umwelt gerät und sich vermehrt in den Weltmeeren wiederfindet, wird sein Pendant aus PLA wohl kaum weniger Schaden anrichten, wenn es um die Abbaubarkeit sowie den Abrieb zum Mikroplastik geht.
Unsere Green Straws und All-Straws sind aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und lassen sich ganz einfach und vollständig kompostieren. Auch beim Thema Funktionalität steht der All-Straw dem PLA Strohhal um nichts nach.

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